Herren 1 gegen Weilheim

 

Dachau Spurs

Wir dürfen uns von Weilheim nicht überraschen lassen“ – mit diesem Gedanken ist Dachau-Spurs-Coach Igor Jurakic in die Weihnachtspause gegangen. Am Samstag, 12. Januar, kommen jetzt also die Weilheimer nach Dachau, um 19 Uhr gibt der Aufsteiger in der Jahnhalle zum Rückrundenstart seine Visitenkarte ab.

Unangenehm zu spielen ist die Truppe von Coach Darryl Millwood, da sie zum einen technische Defizite mit großer Kampfkraft wettzumachen sucht. Zum anderen hat das Team um den spielenden Abteilungsleiter Flo Willkomm (45 Jahre, 2,04 Meter) in Dachau nichts zu verlieren: Mit vier Siegen und sieben Niederlagen stehen sie derzeit auf dem 9., einem Nichtabstiegsplatz. Keiner erwartet da einen Auswärtssieg beim Tabellendritten 1865 Dachau.

Um nach vierwöchiger Pause gleich wieder die nötige Wettkampfhärte an den Tag zu legen, bat Jurakic zwischenzeitlich seine Spurs zu einem Testspiel, bei dem es der Gegner in sich hatte: Die Baskets Vilsbiburg aus der 1. Regionalliga schauten in der Jahnhalle vorbei. Zumindest eine Halbzeit lang (50:43) machten die 1865-Basketballer dabei eine gute Figur. Nach dem Seitenwechsel legten die Niederbayern dann aber einen Zahn, insbesondere in der Verteidigung, zu. Am Ende gewannen sie erwartungsgemäß mit 94:69. Vilsbiburg war gut aufgestellt angetreten, hatte den 2,13-Meter-Slowenen Davor Barovic ebenso dabei wie den tschechischen Routinier Lubos Novy oder den Kalifornier Grant Corsi.

Das Vorbereitungsspiel hatte aus Jurakic’ Sicht einen doppelten positiven Effekt: Neben der gewünschten Wettkampfhärte wurde auch die eine oder andere Schwäche seiner Mannschaft offengelegt, an der noch gearbeitet werden muss.

Vor der Weihnachtspause hatten die Dachau Spurs viemal in Folge gewonnen und waren auf den dritten Tabellenplatz geklettert, hinter dem nach wie vor ungeschlagenen FC Bayern München III sowie Verfolger TSV Nördlingen. Beide Topteams müssen in der Rückrunde noch in Dachau antreten. Jurakic hofft natürlich einen oder beide Ligafavoriten ärgern zu können. Wichtiger sind allerdings die Spiele wie das gegen Weilheim, um sich im oberen Drittel der Tabelle festzusetzen. „Denn da gehören wir hin“, findet der Dachauer Trainer.

(Torge Wester)