Newsletter 2/2016


Spurs setzen gleich ein Ausrufezeichen

Eines der besten Spiele seit Jahren haben die Spurs gleich zum Auftakt der 2. Regio gezeigt. Die 1865-Basketballer überrumpelten den Topfavoriten BC Hellenen München und feierten einen vor allem in der Höhe überraschend souveränen 89:74 (43:38)-Sieg. Der Meisterschaftsfavorit aus München, der vergangene Saison in der Bayernliga ungeschlagen geblieben war, fand kein probates Mittel gegen die glänzend eingestellte Verteidigung der Spurs. "Das hätte ich ehrlich nicht für möglich gehalten, dass wir dieses Spiel so dominant gestalten können", freute sich Dachaus Trainer Werner Mühling.
Die Taktik des Spurs-Trainers war aufgegangen. Die Flügelspieler sollten einerseits die Passwege zumachen. Und auch gegen den jeweiligen Ballbesitzer wollte man mit größtmöglichem Einsatz zu Werke gehen. Das schien die ambitionierten Gäste aus der Landeshauptstadt zu überraschen, denn sie fanden keinen Rhythmus in der Offensive, kamen nur ganz selten zu gut herausgespielten Korbversuchen. Die Spurs demonstrierten ihrerseits größte Entschlossenheit im Angriff. Geduldig wurden die Systeme durchgespielt, bis sich eine gute Option ergab. Über 9:2 (3.) und 22:11 (6.) setzten sich die Dachauer früh ab. Bis dahin hatten schon sechs verschiedene Akteure bei 1865 gepunktet.
Die Hellenen konnten sich auf so auf niemanden einstellen. Zwar wurde dem letztjährigen Topscorer der Liga, Caleb Willis, wie erwartet große Aufmerksamkeit gewidmet. Doch der 28-Jährige verzichtete auf Eins-gegen-Eins-Aktionen, agierte zurückhaltend, auch angesichts der starken Vorstellung seiner Nebenleute. Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Dachau Spurs war an diesem Abend vielmehr das Playmaker-Duo. Karol Firek und Neuzugang Thomas Pieciak zogen geschickt die Fäden und leisteten sich kaum Fehler.
Die 65er durften schließlich zusammen mit ihren Fans einen sicheren Start-Ziel-Sieg feiern, in dem der Trainer das Kunststück schaffte, elf seiner zwölf Spieler einzusetzen. Die Punkte verteilten sich auf viele Schultern. Doch am Ende war Caleb Willis mit 24 Punkten doch wieder der beste Punktesammler seines Teams.
Kleiner Wermutstropfen am Rande: Forward Sebastian Huifgard zog sich nach starkem Auiftakt zu Beginn des zweiten Viertel eine Muskelverletzung in der Wade zu und fällt wohl zwei bis drei Wochen aus.
Nächster Prüfstein für die Spurs sind am kommenden Samstag die Freisinger, gegen die Willis und Co. in der Luitpoldhalle antreten werden. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr. (Torge Wester)

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