Newsletter 3/2016


Spurs gehen als Favoriten in das zweite Saisonspiel

Nach dem fast schon sensationell anmutenden deutlichen Heimsieg gegen die Hellenen bestreiten die Dachau Spurs ihr zweites Saisonspiel in der 2. Basketball-Regionalliga am Samstag, 8. Oktober, beim TSV Jahn Freising. Spielbeginn in der Luitpoldhalle ist um 18.30 Uhr.
Schenkt man dem Coach der Spurs Glauben, wird das kein leichtes Spiel. Zwar sind die Dachauer klarer Favorit gegen eine Freisinger Mannschaft, die vergangene Saison erst am vorletzten Spieltag den Klassenerhalt sichern konnte. Doch Werner Mühling fürchtet die Einkehr des Schlendrians in seinem Team, gerade angesichts eines vermeintlich schwächeren Gegners. Dass die 1865-Basketballer davor gerade gegen Freising nicht gefeit sind, zeigen die letzten Ergebnisse gegen die Domstädter: In der Vorrunde blamierten sich die Dachauer in eigener Halle beinahe gegen Freising, setzten sich erst in der Schlussphase höchst mühevoll durch, letztlich dank einer Galavorstellung von Caleb Willis, der in diesem Spiel seine Saisonbestleistung von zehn getroffenen Dreiern aufstellte. Das Rückspiel am letzten Spieltag gewann Dachau in Freising deutlich, allerdings ging es da für beide Teams um nichts mehr. Und dann waren Willis und Co. vor vier Wochen beim Vorbereitungsturnier in Freising - und verloren hoch gegen den Gastgeber, auch wenn einige Spieler fehlten.
"Ich hoffe, dass dieses Turnierspiel in Freising heilsam war", sagt Trainer Werner Mühling. "Wir müssen da am Samstag hellwach sein und die richtige Einstellung mitbringen, sonst wird das nichts. Und dann war der Auftaktsieg gegen die Hellenen überhaupt nichts wert."
Die Freisinger haben ihr Auftaktmatch bei den MIL Baskets mit 60:66 verloren, gegen einen vermeintlichen Mitkonkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Die Mannschaft des jungen Trainers Denis Rühmann (24) hat in den vergangenen Jahren einige Leistungsträger verloren und wird auch heuer als einer der Abstiegskandidaten gehandelt.
Einen Leistungsträger verloren - zumindest bis auf weiteres - hat auch Mühling. Denn Forward Sebastian Hufgard zog sich im Spiel vergangenen Samstag zu Beginn des zweiten Viertels eine Muskelzerrung in der Wade zu und wird wohl zwei bis drei Wochen fehlen. Das ist ärgerlich, weil Hufgard eine gute Vorbereitung hingelegt hatte und gegen die Hellenen sogar unter der Ersten Fünf war. Im ersten Viertel hatte eine gute Partie gemacht und sechs Punkte erzielt.
Die Rotation auf den großen, korbnahen Positionen ist damit bei den Spurs noch überschaubarer geworden. Akin Arpac und Johannes Schwarz müssen es jetzt erst einmal alleine richten.
(Torge Wester)

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