Herren 1 in Welheim

 

Dachau Spurs

Wir müssen schon besser als zum Rückrundenstart gegen Leitershofen spielen, wenn wir in Weilheim gewinnen wollen“, sagt Igor Jurakic. Der Coach der Dachau Spurs fährt am heutigen Samstag mit seiner Mannschaft ins Voralpenland, mit der Gewissheit, dass die Trauben für die 1865-Basketballer wieder etwas höher hängen. 

Wenn der Ball am Samstag um 19 Uhr in der Halle des Sportzentrums an der Jahnstraße in Weilheim zum „Jump“ hochgeworfen wird, dürfte die Dachauer ein heißer Tanz erwarten. Die dort heimischen TSVler bieten ihren Zuschauern meist ein ordentliches Spektakel, auf und neben dem Spielfeld. Stimmung kommt auch deshalb auf, weil die Hausherren trotz ihres neunten Tabellenplatzes über die drittbeste Offensive der Liga - nach Unterhaching und Dachau – verfügen. Besonders die Brüder Alexander und Andreas Thumser sind schwer zu stoppen, erzielen zusammen im Schnitt knapp 40 Punkte.

Dass den fünf Erfolgen sieben Niederlagen gegenüberstehen, liegt an dem mangelhaften Bemühen vor dem eigenen Korb: Mit durchschnittlich 85 kassierten Punkten haben die Weilheimer die schwächste Defensive der 2. Regionalliga Süd.

„Gegen Weilheim müssen wir sehr schnell spielen,“ sagt Igor Jurakic. „Zuletzt hat unser Umschaltspiel bei wechselndem Ballbesitz nicht gut geklappt. Darum haben wir uns in dieser Woche im Training besonders gekümmert. Es geht einfach wieder darum, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und nicht nur darauf zu reagieren, was der Gegner macht!“

Fehlen werden in Weilheim sicher Oldie Steffen Haberland und der gegen Leitershofen wieder starke Youngster Thibaut Munier. Das ist auf jeden Fall eine Schwächung des Rückraums. Doch der Kader der 1865er ist heuer eigentlich tief genug besetzt, um solche Ausfälle zu kompensieren. Das Hinspiel sollte im Übrigen Warnung genug sein für die Spurs, die im Oktober in der Dachauer Jahnhalle nur mit 82:75 die Oberhand behielten.