Newsletter 4/2016


Spurs siegen auch in Freising

So wie die Dachau Spurs in der Freisinger Luitpoldhalle loslegten, schien alles auf einen klaren 65er-Sieg hinauszulaufen. Doch die zweite Halbzeit hielt nicht das, was die erste versprach. Am Ende machten es die Dachauer beim 87:81 (48:28)-Sieg im zweiten Saisonspiel in der 2. Regionalliga noch einmal richtig spannend.

Freising, das sich vor eigenem Publikum nicht länger vorführen lassen wollte, schaltete in der zweiten Halbzeit einen Gang höher, während Dachau nach einem glänzenden ersten Durchgang, in dem fast alles zu klappen schien, einen Gang zurücknahm. Die Gastgeber legten nun mehr Engagement und Härte in der Verteidigung an den Tag. Die Dachauer ließen sich dadurch vom Erfolgsweg abbringen. Anstatt weiter so konsequent wie in der ersten Hälfte das Zusammenspiel in der Offensive zu forcieren, suchte man nun häufig sein Heil im Eins-gegen-eins-Spiel. Und im gleichen Maße ließ auch die Bereitschaft nach, in der Defensive zu arbeiten. 12 und 16 Punkte hatte man den Freisinger in den ersten zwei Vierteln jeweils nur gestattet. Doch mit 25 und 28 Zählern konnten die Jahnler nun beinahe schalten und walten, wie sie wollten.
Eine ganze Weile zehrten die Spurs zwar noch von ihrem großen Vorsprung, doch spätestens sechs Minuten vor Schluss war Freising dran (63:61).
Dass Freising die greifbare Sensation nicht schaffte, lag auch am bis dahin unauffällig agierenden Caleb Willis: 12 seiner insgesamt 19 Punkte holte sich der US-Amerikaner allein in den letzten sechs Minuten des Spiels.
Die Spurs zogen wieder davon (71:61/36.) und wehrten auch ein letztes Aufbäumen des Hausherrn dank zweier Freisinger Treffer von der Dreierlinie (Kljapija, Weber) ab: An der Freiwurflinie machten Caleb Willis und Thomas Pieciak den Sack zu.
"Hauptsache gewonnen", atmete Werner Mühling nachher durch. "Die erste Halbzeit haben wir ans Hellenen-Spiel angeknüpft, und am Ende der zweiten Halbzeit haben sich die Jungs noch einmal gesteigert, das war das Positive. Das schwache dritte Viertel vergessen wir lieber ganz schnell, oder besser natürlich: Wir lernen draus."

 

TSV Jahn Freising – Dachau Spurs 81:87 (22:12/48:28/61:53)

Spurs: Caleb Willis 19 (3), Thomas Pieciak 17 (1), Manu Prediger 15 (4), Corni Glück 11, Johannes Schwarz 7, Akin Arpac 7, Tassilo Matthes 5 (1), Karol Firek 4, Steffen Haberland 2, Florian Widmann.

 

Liebe Freunde, Mitglieder des Fördervereins, Gönner und Sponsoren: Am kommenden Samstag haben die Spurs wieder Heimrecht und empfangen um 19 Uhr in der Jahnhalle die Green Devils aus Schrobenhausen. Dann heißt es, die weiße Weste weiter zu verteidigen!

(Torge Wester)

Danke an unsere Sponsoren:

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