Newsletter 4/2017

 

Knappe Niederlage gegen den Tabellenführer

Am Ende fehlten nur "ein paar Kleinigkeiten" zu einem Sieg der Dachau Spurs im Topspiel der 2. Basketball-Regionalliga bei den Münchner Hellenen, wie Spurs-Coach Werner Mühling feststellte. Die Art und Weise, wie sich sein dezimiertes, geschwächtes Team beim Spitzenreiter präsentierte, löste allerdings richtige Lobeshymnen beim Dachauer Trainer aus.

"Ein großes Lob an alle", müsse er loswerden, sagte Mühling unmittelbar nach der 72:77 (38:37)-Niederlage in München. "Es haben sich wirklich alle reingehängt, das war einfach toll. Darauf können wir aufbauen."

Es war schon ein wenig überraschend, dass die 1865- Basketballer dem ambitionierten Tabellenführer Paroli bieten konnten. Vom Start weg entwickelte sich in der Halle der Berufsschule an der Riesstraße ein hochklassiger Schlagabtausch. Die Marschroute der Spurs wurde hervorragend in die Tat umgesetzt, die da lautete: 2,10-Meter-Riese Michael Schmidbauer in der Verteidigung vom eigenen Korb möglichst fernhalten und in der Offensive mehr als zuletzt mit Distanzwürfen zum Erfolg zu kommen.

Johannes Schwarz erwischte einen sehr guten Tag, der bewegliche Forward entwischte seinen Münchner Bewachern immer wieder und traf auch aus der Entfernung. Und machte in der Defensive seine Längennachteile gegen Schmidbauer (11 Punkte) mit großem Einsatz und Cleverness mehr als wett.

Und dann war da noch Caleb Willis. Der US-Amerikaner bei den Dachauern "hat sein bestes Spiel in dieser Saison für uns gemacht", attestierte ihm sein Trainer. Der 28-Jährige war überall zu finden, verteidigte leidenschaftlich, setzte seine Nebenleute im Angriff mit präzisen Pässen in Szene – und traf phasenweise traumwandlerisch sicher: 28 Punkte, darunter sieben Dreipunktetreffer, sammelte Willis und stellte die Münchner immer wieder vor unlösbare Probleme.

Vier Minuten vor dem Ende gingen die Spurs nach zwei Dreiern von Manu Prediger mit 69:62 in Führung. Am Ende fehlten aber die besagten Kleinigkeiten zum Sieg. Denn während die Hellenen mit zwei Dreiern wieder herankamen, leisteten sich die Gäste einen Fehlpass, einen vergebenen Freiwurf, eine Schwäche zu viel und gaben das Heft noch aus der Hand. Mit einem 15:3-Lauf bogen die Hellenen das Spiel noch um.

OSB Hellenen München – Dachau Spurs 77:72 (18:18/37:38/56:52)

Spurs: Caleb Willis 28 (7), Johannes Schwarz 13 (1), Sebastian Hufgard 8, Manu Prediger 8 (2), Akin Arpac 5, Thomas Pieciak 4, Tassilo Matthes 3 (1), Flo Widmann 3 (1), Karol Firek, Steffen Haberland.

Am Mittwoch, 18.1. geht es für die Spurs schon weiter: Um 20.30 Uhr ist im Bayernpokal der Tabellenzweite der 1. Regionalliga, die Bad Aibling Fireballs, in der Jahnhalle zu Gast. (Torge Wester)

 

Dachau Spurs – Bad Aibling Fireballs

Mittwoch, 18. Januar, 20.30 Uhr Jahnhalle Dachau.

Danke an unsere Sponsoren:

Logo Förderverein Basketball Dachau Spurs Logo Förderverein Basketball Dachau Spurs Logo Förderverein Basketball Dachau Spurs Logo Förderverein Basketball Dachau Spurs Logo GKK Partners