Newsletter 5/2017

 

Unterhaltsame Pokalpartie

Ein wenig hatten Trainer Werner Mühling und die Spurs-Verantwortlichen hoffen dürfen, die Fireballs aus Bad Aibling würden das Pokalspiel in Dachau vielleicht auf die leichte Schulter nehmen. Doch weit gefehlt. Mit dem kompletten Zwölf-Mann-Kader angetreten, gab das Topteam der 1. Regionalliga am Mittwochabend in der Jahnhalle Vollgas. Mit 108:84 (62:37) besiegten die Aiblinger die klassenniedrigeren 1865-Basketballer.
Den Zuschauern wurde ein höchst unterhaltsamer Schlagabtausch geboten. Im Vorfeld war ja fraglich gewesen, ob die Spurs angesichts der vielen Ausfälle überhaupt eine schlagkräftige Truppe an diesem Abend aufbieten könnten. Doch dank zweier "Aushilfen" aus der zweiten Mannschaft und Thomas Pieciak, der direkt aus Berlin (!) zum Heimspiel nach Dachau gefahren war, hatte Trainer Werner Mühling sogar acht Spieler in Uniform.
Die starteten zunächst etwas nervös, leisteten sich Fehlpässe im Minutentakt. Anders die Gäste um den überragenden Spielmacher Malo Valerien (20 Punkte), die zwischen der vierten und der achten Spielminute einen ersten 16:2-Lauf hinlegten.
Aus der Distanz trafen die Aiblinger sehr sicher, und der 37:62-Halbzeitstand ließ gar Langeweile für die zweiten 20 Minuten befürchten. Doch es kam anders. Angetrieben vom erneut starken US-Amerikaner Caleb Willis blitzte nun immer häufiger das Offensivpotenzial der Spurs auf.
Ein sehenswertes Duell lieferten sich nun auch Valerien und Manu Prediger. Der 20-jährige Dachauer machte dem früheren Bayernspieler in der Defensive nun das Leben schwer und ließ ihn kaum noch zur Entfaltung kommen. So schafften die 1865-Herren sogar das Kunststück, eine höchst unterhaltsame zweite Hälfte mit 47:46 für sich zu entscheiden.

Bereits am Samstag geht es für die 65-Korbjäger wieder um Punkte in der 2. Regionalliga. Um 19 Uhr ist der TSV Jahn Freising zu Gast in der Jahnhalle.

Dachau Spurs - Bad Aibling Fireballs 84:108 (15:28/37:62/62:89)
Spurs: Caleb Willis 28 (3), Akin Arpac 16, Manu Prediger 13 (1), Sebastian Hufgard 12 (2), Thomas Pieciak 8 (1), Karol Firek 7, Serkan Camdal und Alex Frey.

(Torge Wester)


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