Spurs erwarten Tabellenvierten Wolnzach

 

Dachau Spurs

INach sechs Siegen in Folge gehen die Dachau Spurs in ein richtungsweisendes Topspiel in der 2. Regionalliga: Die 1865-Basketballer erwarten am Samstag (19 Uhr, Jahnhalle) den TSV Wolnzach – es ist das Duell der punktgleichen (9:4 Siege) Tabellendritten und -vierten.

Das absolute Spitzenspiel der 2. Regionalliga hat bereits vergangenen Samstag im Schwäbischen stattgefunden, als der Tabellenzweite TSV Nördlingen es geschafft hat, dem bis dahin ungeschlagenen FC Bayern München III die erste Saisonniederlage beizubringen. Das mit drei Profis besetzte Nördlingen gewann 79:70 und liegt nun nur eine Niederlage zurück in Lauerstellung. Beide Topteams müssen im übrigen noch in der Rückrunde in Dachau antreten, die Spurs könnten also das Zünglein an der Waage spielen.

Doch damit beschäftigen sich Mannschaft und Coaches von 1865 derzeit überhaupt nicht. Denn die bevorstehende Aufgabe verlangt höchste Konzentration. Die Mannschaft aus der Hallertau spielt eine ähnlich starke Saison wie Dachau und hat exakt die gleiche Bilanz mit neun Siegen und vier Niederlagen.

„Wolnzach spielt eine sehr solide und gut eingespielte Defense. In der Hinrunde haben wir da sehr schwer getan in der Halbfeld-Offense,“ erinnert sich Spurs-Coach Igor Jurakic. Der 59:54-Hinspielsieg war nur der Tatsache geschuldet, dass es die Jurakic-Truppe tatsächlich schaffte, eine noch bessere Verteidigung an den Tag zu legen.

„Dreh- und Angelpunkt in Wolnzachs Angriffsspiel werden sicher wieder die langen Spieler Peter Maischak und Valerian Zenk sein. Die beiden hatten wir beim letzten Mal gut im Griff und werden das auch wieder versuchen,“ sagt der Dachauer Trainer.

Mit den sechs Siegen in Folge „gehen wir natürlich mit einer breiten Brust in dieses Spiel und wollen die Punkte auch in Dachau behalten,“ betont er.

Ob dabei Topscorer Corni Glück mithelfen kann, ist ungewiss: Hinter seinem Einsatz steht immer noch ein großes Fragezeichen. Er hat laboriert an einer Sehnenreizung im Knie und konnte bisher im neuen Jahr nur eingeschränkt trainieren, geschweige denn mitspielen.

(Torge Wester)