Newsletter 6/2016


Spurs mit "ausbaufähiger Leistung"

Die Spurs servierten ihren Gästen aus Schrobenhausen den Sieg auf dem Silbertablett, so schien es am Samstagabend in der Jahnhalle. Doch obwohl die Green Devils am Sieg schnupperten, verließen die Dachauer Regionalliga-Basketballer als Sieger die Halle. Mit 81:79 (63:58) allerdings denkbar knapp.

Der Trainer durchlebte wie die zahlreichen Spursfans auf der Tribüne ein Wechselbad der Gefühle. Dass seine Mannschaft fast durchweg in Führung lag, war eigentlich ein Wunder angesichts einer durchsetzungskräftigen Schrobenhausener Mannschaft, die sich allein in den ersten 20 Minuten mehr als zehn Offensivrebounds holte und mit viel Zug zum Korb immer wieder punktete. Weder schafften es die Spurs, die Green Devils auf dem Weg zum Korb zu stoppen, noch die Passwege zu stören oder die Gegner bei abprallenden Bällen vom Brett fernzuhalten.

Immerhin trafen die 65er halbwegs sicher aus der Distanz (Manu Prediger) oder von der Freiwurflinie (Akin Arpac). Und mit Kapitän Steffen Haberland sowie Flo Widmann wechselte Mühling zwei Spieler ein, die sich richtig ins Getümmel warfen. Widmann, der zu seinen ersten Minuten überhaupt in der 2. Regionalliga kam, begeisterte mit seinem Einsatz: Er holte Rebounds und knöpfte dank fleißiger Laufarbeit seinem Gegenspieler gleich mehrmals den Ball ab. "Flo hat super gespielt," lobte Werner Mühling.

Schrobenhausen schien zwei Minuten vor dem Ende auf die Siegesstraße einzubiegen (79:77). Doch den größeren Siegeswillen trotz all der Fehlerhaftigkeit im Spiel hatten schließlich doch die Dachauer. In den letzten 120 Sekunden ließ die Spurs-Verteidigung keinen einzigen Zähler mehr zu, während Thomas Pieciak mit vier Punkten den Sack doch noch zumachte. Und das, obwohl – neben einem Korbleger – nur zwei von sechs zugesprochenen Freiwürfen nach Schrobenhauser Fouls versenkte. Doch das war symptomatisch für den Auftritt der Dachau Spurs an diesem Abend: Akin Arpac bügelte den letzten Fehlwurf mit seinem Rebound wieder aus. Und alles war gut.

"Eigentlich müssen wir uns bei unseren treuen Fans für diese Leistung entschuldigen", fand Trainer Mühling nachher. "Aber was am Ende zählt, ist natürlich der Sieg. Kompliment an die Schrobenhauser Mannschaft, die uns ganz schöne Probleme bereitet hat."

Die 1865-Basketballer behalten damit in der 2. Regionalliga ihre weiße Weste, es folgen jetzt zwei Auswärtsspiele in Milbertshofen und Gröbenzell, bevor es am Samstag, 12. November, in der Jahnhalle zum heißen Derby gegen den Vizemeister DJK SB München kommt.

(Torge Wester)

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