Dritter Sieg in Folge

Dachau Spurs

Mit dem dritten Sieg in Folge klettern die Dachau Spurs in der Tabelle der 2. Regionalliga Süd weiter nach oben: Mit dem hochverdienten 80:75 (35:36)-Erfolg gegen die Passau White Wolves tauschten die 1865-Basketballer mit den Niederbayern die Plätze und stehen nun sogar punktgleich mit dem Dritten DJK SB München auf Platz vier.
Es sind noch knapp zwei Minuten zu spielen, die Stimmung ist prächtig in der gut besetzten Jahnhalle bei den Spurs-Fans. Denn ihre Mannschaft liegt, scheinbar beruhigend, mit 73:65 vorne. Das dritte, ja das vierte Mal in diesem Spiel hat sich das Team des TSV 1865 an diesem Abend etwas von Passau abgesetzt. Jetzt sollte doch nichts mehr passieren können...
Offenbar empfand das wohl auch der eine oder andere Spieler der Spurs so, denn plötzlich kehrte Bruder Leichtfuß zurück, der zuvor schon einige Male dafür gesorgt hatte, dass die Dachauer ihren Vorsprung wieder hergeben hatten müssen.
Die letzten Sekunden des Nachbarschaftsduells brechen an, und die Gäste haben gerade mit einem Dreier doch tatsächlich wieder auf 75:76 verkürzt. Doch die Zeit spielt den Spurs schließlich in die Karten, zwingt Passau zu taktischen Fouls. Und von den letzten sechs Freiwürfen treffen Akin Arpac und Steffen Haberland vier und machen den (Geschenke-)Sack wieder fest zu.
Der Sieg ist allerdings hochverdient. Denn sieht man mal von den Gastgeschenken ab, haben die Korbjäger von der Jahnstraße über weite Strecken eine prima Vorstellung gegeben. Mit Milan Keser wieder als Turm in der Schlacht und einem stark verbesserten Akin Arpac als Protagonisten in der Offensive fanden die Dachauer schon früh ihren Rhythmus. Obwohl erneut ersatzgeschwächt – Mühling musste die wichtigen Igor Jurakic und Johannes Schwarz ersetzen – überzeugten die 1865er mit entschlossenen Aktionen.
Mit dem dritten Erfolg nacheinander sind die Spurs top in die Rückrunde gestartet und haben die "Pflicht" erfüllt, die von Trainer Werner Mühling ausgegeben worden war: "Möglichst schnell drei Siege einfahren, damit wir nicht etwa noch in Abstiegsgefahr geraten." Jetzt kann die Kür folgen. Denn kommenden Samstag sind Corni Glück und Kollegen zu Gast bei den nun punktgleichen Pasinger "Fröschen". Der Tabellenvierte beim Dritten – das traditionsreiche Derby garantiert mehr denn je knisternde Spannung.

Dachau Spurs – Passau White Wolves 80:75 (19:13/35:36/ 55:57)
Spurs: Milan Keser 20, Akin Arpac 17 (1), Flo Widmann 13 (1), Sebastian Hufgard 8 (2), Steffen Haberland 7, Tassilo Matthes 6 (1), Corni Glück 5 (1), Mattheus Holderer de Vasconcelos 4, Karol Firek, Qendrim Hajdaraj.

 

Dachau Spurs