Erkältungswelle: Spurs schwächeln

 

Dachau Spurs

Ausgerechnet vor einem der schwersten Auswärtsspiele der Saison in der 2. Regionalliga schwächeln die Dachauer Basketballer: Coach Igor Jurakic und sein Assistent Martin Wimmer hatten unter der Woche teilweise so wenig gesunde Spieler zur Verfügung, dass sie Trainingseinheiten absagen mussten. Keine gute Voraussetzungen also für das Spiel am Samstag, 1. Februar, bei den Fibalon Baskets Neumarkt (19.30 Uhr, Halle der Mittelschule West an der Woffenbacher Straße 38).

„Ich hoffe, dass sich das Lazarett bis zum Wochenende lichtet,“ sagt Jurakic. Zur weitesten Auswärtsfahrt der Saison tritt der Trainer der 65er auch deshalb mit gemischten Gefühlen an, weil er großen Respekt vor der Spiel- und Kampfstärke der Neumarkter hat. Der aktuell Vierte der 2. Regionalliga (sieben Siege bei ebenso vielen Niederlagen) ist gut in die Rückrunde gestartet, bezwang zuletzt die ebenfalls hoch eingeschätzten Teams aus Wolnzach und von München Basket. 

Markenzeichen ist ein unbändiger Kampfeswille, mit dem die Baskets auch im Hinspiel in Dachau gehörigen Eindruck hinterließen. Drei Viertel lang führte Neumarkt in der Jahnhalle, die 1865-Korbjäger „stahlen“ den Sieg quasi in den letzten Sekunden des umkämpften Spiels mit 87:85. 

Neumarkt ist schwer auszurechnen, in der Offensive verteilt sich das Punktemachen stets auf viele Schultern. Sehr gefährlich sind sie aus größerer Entfernung: Neumarkt ist das drittbeste Team der Liga bei den erfolgreichen Dreipunktewürfen.

Viel wird also bei den Spurs darauf ankommen, wer den Vereinsbus am Samstag besteigen wird, um die rund zweistündige Fahrt zu der zwischen Nürnberg und Regensburg liegenden 130.000-Einwohner-Stadt in der Oberpfalz anzutreten. Fehlen wird definitiv noch der an einer Sprunggelenksverletzung laborierende Tilman Bondzio, und ein verletzungsbedingtes Fragezeichen steht auch noch hinter dem Einsatz von Aufbauspieler Sam Scheurich (Knie).