Newsletter 8/2017

 

Spurs-Kapitän schwer verletzt

Es sind noch etwa fünf Minuten zu spielen, die Spurs haben das Spiel in Schrobenhausen nach schwachem Start gedreht und liegen vorn, da wird der Spielverlauf in diesem Match der 2. Basketball-Regionalliga plötzlich zur Nebensache: Mit einem Schmerzensschrei sinkt Spurs-Kapitän Steffen Haberland zu Boden. Er hatte einen Schritt rückwärts gemacht, ohne Kontakt zu einem Gegenspieler, und die vorläufige Diagnose wenig später im Schrobenhauser Krankenhaus bestätigt die schlimmen Befürchtungen: Verdacht auf Achillessehnenriss. Die Dachau Spurs beenden das Spiel schließlich mit einem noch klaren 97:84, doch die Gedanken sind bei ihrem Kapitän, den sie kurz zuvor vom Spielfeld tragen mussten.
"Ich pfeife auf den Sieg, wenn der Preis so eine üble Verletzung ist", fand Coach Werner Mühling am Sonntag im Rückblick klare Worte. Die Saison für Pechvogel Haberland ist gelaufen. Pechvogel auch deshalb, weil er sich mit schweren Verletzungen auskennt: Vor ziemlich genau zwei Jahren zog sich der 27-Jährige ebenfalls am linken Bein eine schwere Knieverletzung zu, die ihn lange außer Gefecht setzte.
Angetrieben von wie immer frenetischen rund 250 Zuschauern in der Halle an der Georg-Leinfelder-Straße steigerten sich die Green Devils in der ersten Hälfte in einen kleinen Rausch und führten zur Pause gar zweistellig (49:38).
Doch im dritten Viertel kämpften sich seine Schützlinge zurück ins Spiel. In allen Belangen war Dachau nun die klar bessere Mannschaft: Mit 32:12 ging das dritte Viertel an die 65er.
Diesen Vorsprung ließen sie sich auch nicht mehr nehmen, zumal die Hausherren im Schlussviertel auch sichtbar müde wurden. Aber diese letzten zehn Spielminuten wurden dann zur Nebensache. Immer wieder schweifte der Blick zum hinter der Auswechselbank liegenden Kapitän, der unmittelbar nach der Schlusssirene mit dem Sanka ins Schrobenhauser Krankenhaus gebracht wurde.

Green Devils Schrobenhausen – Dachau Spurs 84:97 (26:18/ 49:38/61:70)
Spurs: Caleb Willis 23 (6), Johannes Schwarz 18 (1), Akin Arpac 18, Karol Firek 13 (2), Sebastian Hufgard 11, Manu Prediger 9 (1), Steffen Haberland 3 (1), Julius Glück 2, Flo Widmann, Tassilo Matthes, Thomas Pieciak.

(Torge Wester)



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