Spurs im Schwäbischen

 

Dachau Spurs

Die eine Serie hielt, die andere ist gerissen: Während der TSV Nördlingen in der 2. Regionalliga den elften Sieg in Folge feiern konnte, mussten die hauchdünn unterlegenen Spurs aus Dachau das nach acht Siegen in Serie ungewohnte und dafür umso schmerzhaftere Gefühl einer Niederlage vergangene Woche verarbeiten. Die Mannschaft von Coach Igor Jurakic hatte jedoch nicht viel Zeit, Trübsal zu blasen, denn am Samstag, 16. Februar, wartet bereits die nächste schwere Aufgabe: Um 16.45 Uhr treten die Dachau bei der BG Leitershofen/Stadtbergen an.

Sicher, der Coach war gefordert, seine Truppe Anfang der Woche wieder aufzurichten, angesichts des Spielverlaufs gegen Nördlingen. Schließlich hatten die 1865er fast die gesamte Spielzeit über geführt und den Schwaben einen großen Kampf geliefert – nur, um auf der Zielgeraden noch abgefangen und auch noch das Opfer eines unglücklichen Zählfehlers auf dem Anschreibebogen im dritten Viertel zu werden.

Darüber hinaus kam die Motivation für das nächste Duell mit einem Team aus dem Schwabenländle aber von alleine. Denn die Spurs haben etwas wiedergutzumachen: Das Hinspiel Mitte November haben sie in der Jahnhalle verloren, beim 87:91 bekamen die 65er vor allem in der Verteidigung nie einen richtigen Zugriff auf die flinken Rückraumspieler der Red Kangaroos.

Beim Rückspiel in der Mehrzweckhalle an der Heinrich-Gerlach-Straße in Stadtbergen im Westen Augsburgs werden sich die Dachauer also steigern müssen, wollen sie die junge Nachwuchsmannschaft des Tabellenzweiten der 1. Regionalliga diesmal bezwingen. In den vergangenen Spielzeiten haben sich die Spurs ohnehin stets schwer getan mit den athletisch gut ausgebildeten Schwaben. Der Tabellensechste ist außerdem sehr heimstark.

Es sind irgendwo auch die Wochen der Wahrheit für die 1865-Basketballer. Denn am darauffolgenden Samstag wird Ligaprimus FC Bayern München III seine Visitenkarte an der Jahnstraße abgeben.

 

 

(Torge Wester)