Niederlage im Schwäbischen

 

Dachau Spurs

Die Dachau Spurs können gegen die BG Leitershofen/Stadtbergen nicht mehr gewinnen. Wie schon im Hinspiel gelang es den Basketballern von der Jahnstraße nicht, die flinken Schwaben unter Kontrolle zu bekommen. Sie verloren am Samstagabend in Stadtbergen mit 84:89 (35:49).
Völlig von der Rolle präsentierten sich die Dachauer vor allem im ersten Viertel, als sie weder in der Offensive noch in der Verteidigung ein Bein auf den Boden brachten. Nach zehn Spielminuten lagen die Gäste mit 10:30 zurück – das war ihr schlechteste Viertel in dieser Spielzeit. „In der Verteidigung haben wir mehr als ein Viertel gebraucht, um überhaupt Zugriff auf die Guards der Leitershofer zu bekommen“, fand Spurs-Coach Igor Jurakic. „Und vorne haben wir zwar viele offene Würfe gehabt, aber es wollte einfach keiner reingehen. Und dann haben wir es versäumt, das Spiel umzustellen und mehr über unsere Großen zu spielen. Denn da hätten wir schon Vorteile gehabt.“
Die Niederlage gegen Nördlingen war doch nicht spurlose an den 1865ern vorübergegangen. „Wir hatten drei Viertel lang zu wenig Biss“, ärgerte sich Jurakic. „Mit der nötigen Härte und Leidenschaft haben wir erst im vierten Viertel gespielt.“
Anfang des zweiten Viertels lagen die Dachau in Stadtbergen gar mit 24 Zählern zurück, steuerten auf ein Debakel zu. Für Lichtblicke sorgten immerhin die beiden Jüngsten in der Aufstellung: „Sebi Wolf und Julius Glück haben super gespielt“, freute sich der Coach.
Spät, zu spät begann sich die Dachauer Mannschaft dann vehement gegen die Niederlage zu wehren. Im Schlussviertel arbeitete sie sich tatsächlich noch einmal heran. Die Entscheidung fiel eine Minute vor Ende mit einer an diesem Tag „symptomatischen Aktion“ (Jurakic): Beim Stand von 81:83 leisteten sich die Spurs einen eklatanten Fehlpass mit einem anschließenden unsportlichen Foul – Freiwürfe und Ballbesitz Leitershofen. Game over.    

BG Leitershofen/Stadtbergen II – Dachau Spurs 89:84 (30:10/ 49:35/70:55)
Spurs: Ole Fischer 15 (3), Sebastian Wolf 14, Manu Prediger 14 (2), Matheus Holderer de Vasconcelos 14, Julius Glück 10 (2), Sam Scheurich 8 (2), Steffen Haberland 7 (1), Tilman Bondzio 2

(Torge Wester)