Newsletter 12/2017


U18 mit rekordverdächtigem, wichtigem Sieg

Die U18-Basketballjungs des TSV 1865 Dachau haben in der Bezirksoberliga am Wochenende einen wichigen Schritt für den Klassenerhalt getan. Die Art und Weise, wie der Sieg beim Tabellenzweiten DJK SB München zustandekam, war allerdings zugleich spektakulär und ziemlich rekordverdächtig.
Als Tabellenvierter (5:5) waren die jungen Spurs zum Zweiten (8:2) nach München gefahren. Doch die Pasinger wurden beim 123:73 (57:43) von den Dachauern regelrecht überrollt. Mit sehr guter Verteidigung und Reboundüberlegenheit (Sebastian Wolf!) wurde den Münchnern vom kämpferischen Einsatz her der Schneid abgekauft.
Und in der Offensive hatte die Mannschaft von Trainer Caleb Willis einen absoluten Sahnetag erwischt: Was die 65er auch anpackten, es schien an diesem Nachmittag in der Fischer-von-Erlach-Halle zu klappen. Sagenhafte 21 Mal trafen die Willis-Schützlinge von jenseits der Dreipunktelinie, gegen diese Treffsicherheit fanden die Gastgeber kein Verteidigungsmittel. Denn wenn die Scharfschützen einmal markiert waren, war für Sebastian Wolf oder Thibaut Munier unter dem gegnerischen Korb viel Platz, den sie weidlich nutzten.
Alle eingesetzten Dachauer Spieler erzielten Punkte, die 123 Punkte bedeuteten für die Mannschaft, aber auch die gesamte Liga Rekord. Um einen Eintrag ins Buch der Rekorde schienen aber auch Alex Frey und Erik Wester zu wetteifern. Die beiden Guards lieferten sich einen privaten Shootout von der Dreierlinie. Frey hatte am Ende mit sieben erfolgreichen Distanzwürfen gute Argumente, doch Wester toppte ihn noch einmal deutlich mit zwölf Dreipunktetreffern - persönlicher Rekord.Damit hat sich die Mannschaft in der starken BOL - unter anderem mit fünf ambitionierten Münchner Teams - in der vorderen Hälfte festgesetzt. Die letzten vier Mannschaften müssen ja jeweils in die Relegation.

Die U18 spielte mit:

Erik Wester 40 (12), Alex Frey 36 (7), Thibaut Munier 19 (2), Sebastian Wolf 13, Julius Glück 6, Paul Bruch 4, Niklas Schleich 3, Simon Zahlaus 2.

(Torge Wester)