Newsletter 13/2016

 

Aller guten Dinge sind fünf


Im fünften Anlauf hat es endlich geklappt. Die Dachauer durften einen Sieg über die Frösche aus Pasing feiern. Und die Art und Weise, wie der 87:75-Erfolg im Derby zustandekam, war höchst beeindruckend. Mit einer nie nachlassenden Verteidigung und einer Offensive, die auf vielen Schultern ruhte, wurde es ein klarer Start-Ziel-Sieg, bei dem DJK SB München nie in Führung gehen sollte.

Gerade mal sechs Minuten dauerte es, bis sich die Dachauer erstmals absetzten (19:5) und klar machten, wer der Herr im Hause war. Die erfahrenen Steffen Haberland und Johannes Schwarz waren es zunächst, die mit viel Zug zum Korb und hochprozentigen, soliden Abschlüssen die Münchner vor unlösbare Probleme stellten.

Vor allem aber war es die Verteidigung, die den Pasingern den Zahn zog. Die 65er schafften es wie schon in Gröbenzell erneut über 40 Minuten auf höchstem Niveau vor dem eigenen Korb zu arbeiten. Coach Werner Mühling hatte insbesondere die Marschroute ausgegeben, Igor Jurakic aus dem Spiel zu nehmen. Der Allrounder und Routinier im Spiel des DJK SB bekam es mit einer Sonderbewachung zu tun. Zunächst erledigte der Spezialist für solche Aufgaben, Tassilo Matthes, diesen Job. Später durften auch andere 65er ran. Und ihnen gelang das Kunststück, den Topscorer am Ende auf zwölf Zähler zu halten. Null, einen und zwei Pünktchen schaffte Jurakic in den Vierteln eins bis drei - das war herausragende Defensive auf Seiten der Spurs.

Über die Verteidigung holten sich die Dachauer auch die Sicherheit und den Rhythmus für die Offensive. Der Ball wurde schnell und präzise weitergepasst, die Systeme immer wieder konsequent durchlaufen, bis schließlich unter dem Korb oder aus der Distanz ein gut vorbereiteter, oft freistehender Mitspieler gefunden wurde. So übernahmen alle eingesetzten Spieler immer wieder die Verantwortung. Dass schließlich erstmals in dieser Spielzeit gleich sechs Spurs zweistellig punkteten, zeigte die Ausgeglichenheit im Angriffsspiel.

Zwar klappte nicht alles im Spurs-Spiel, und der Vorjahresvizemeister gab sich auch nie geschlagen, schaffte es aber auch zu keinem Zeitpunkt des Spitzenspiels, sich entscheidend heranzuarbeiten. Die 1865er hatten stets eine Antwort bereit und begeisterten die rund 150 Fans in der Jahnhalle immer wieder mit feinen Aktionen.

Damit haben die Dachauer erst einmal die alleinige Tabellenführung verteidigt. Mit dem Auswärtsspiel in Landsberg (4:2 Siege) wartet allerdings schon die nächste schwere Aufgabe auf die Männer von der Jahnstraße.

Gegen DJK spielten: Corni Glück 16 (3), Caleb Willis 16 (2), Johannes Schwarz 14, Manu Prediger 13 (2), Akin Arpac 11 (1), Steffen Haberland 10, Tassilo Matthes 3 (1), Karol Firek 2, Thomas Pieciak 2, Sebastian Hufgard und Julius Glück.

(Torge Wester)

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