Newsletter 17/2017


Sieg nach kleiner Achterbahnfahrt

Nachdem die Spurs in den vergangenen Jahren bei Vorbereitungs-, Pokal- sowie Punktspielen die Halle an der Fischer-von-Erlach-Straße stets als Verlierer wieder verließen, legten sie diesen kleinen Fluch am vergangenen Sonntag endlich ab. Bis der 87:85-Erfolg bei DJK SB München unter Dach und Fach war, durchlebten Spieler, Trainerstab und mitgereiste Spurs-Fans allerdings ein Auf und Ab in heuer selten dagewesener Form.

87:85, noch fünf Sekunden auf der Uhr, Einwurf der Spurs in der gegnerischen Hälfte, das müsste doch reichen? Es ist typisch für dieses Spiel, dass es doch noch fast schief geht für die Spurs. Denn die Pasinger erobern mit geschickter Überzahlverteidigung tatsächlich noch einmal ohne Foul den Ball. Und die Spurs müssen ihrerseits in der Defensive darum kämpfen, dass die Hausherrn keinen richtigen Wurf mehr losbringen – der aus acht Metern von einem Münchner abgefeuerte Ball verhungert auf dem Weg zum Korb.

Ein "würdiges" Ende einer zerfahrenen Partie, in der die Spurs meistens den Ton angaben, mit vielen Leichtsinnsfehlern aber eben auch herausgespielte Führungen stets wieder herschenkten.

Unter dem Korb war Akin Arpac erneut eine Bank, setzte sich trotz klarer Größennachteile immer wieder im "Eins-gegen-Eins" gegen Oliver Russ und Sebastian van Gosen durch. Auf der Aufbauposition dirigierte Youngster Karol Firek souverän seine Nebenleute, der 19-Jährige leistete sich als einer der wenigen kaum Fehler. Und auf den Flügelpositionen war mit Corni Glück, Caleb Willis und Manu Prediger ordentlich Feuerkraft vorhanden. Aus der Halbdistanz überzeugte zudem wie seit Wochen Sebastian Hufgard mit enormer Treffsicherheit.

Lediglich zu Beginn des zweiten Viertels leisteten sich die Dachauer eine kleine Schwächephase (24:33/14.), kämpften sich aber wieder heran. Als sie sechs Minuten vor Schluss klar führten (74:65), schien alles gerichtet. Doch die Gastgeber gaben noch nicht auf, im Gegenteil: Mit vier Wahnsinnsdreiern innerhalb von zwei Minuten – insgesamt trafen die Pasinger 13 Mal aus großer Distanz – glichen sie nicht nur aus, sie gingen gar in Führung (83:78). Die Spurs waren kurzzeitig geschockt.

Akin Arpac und Dachaus Bester an diesem Nachmittag, Manu Prediger, erholten sich am schnellsten und glichen wieder aus. Und als Prediger mit einem Dreier aus der Ecke seine Farben in der Schlussminute wieder in Führung brachte, gaben die Spurs diese danach nicht mehr her. Auch wenn sie noch besagte dramatische Schlusssequenz zu überstehen hatten.

Spurs: Manu Prediger 23 (3), Akin Arpac 20, Caleb Willis 16 (3), Sebastian Hufgard 14, Corni Glück 10 (1), Karol Firek 4, Serkan Camdal, Johannes Schwarz, Thomas Pieciak, Florian Widmann.

 

Dachau Spurs Herren2

Damen und Herren II weiter auf Erfolgsspur

Mit einer erneut starken Leistung haben die Basketball-Damen des TSV 1865 Dachau in der Bezirksoberliga die Chancen auf den Klassenerhalt erhöht: Mit 72:63 (21:19/ 44:38/56:51) gewannen die Schützlinge von Trainer Jesse Freund beim TS Jahn München. Damit revanchierten sich die Dachauerinnen auch für die Niederlage im Hinspiel in der Jahnhalle. Fünf der sieben eingesetzten Spielerinnen punkteten in München zweistellig, ein Ausdruck der mannschaftlichen Geschlossenheit. Einen Sahnetag hatte insbesondere Leona Angermeier mit 25 Punkten erwischt, sie war häufig nur mit Fouls zu stoppen.

1865: Leona Angermeier 25 (1), Steffi Wester 12 (1), Christina Böpple 10, Alexandra Siegl 10, Nadine Sponsel 10, Annamaria Pamer 4, Helena Selig 1.

 

Vier Spieltage vor Schluss haben die Basketballer des TSV 1865 Dachau II einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft und Aufstieg getan: Die Spurs-Reserve gewann mit 72:40 (15:15/32:24/52:29) beim Tabellendritten TSV Hechendorf und dürfte damit die Fahrkarte in die Bezirksliga gelöst haben.
Die 65er waren trotz des hohen Hinspielsiegs mit großem Respekt nach Seefeld am Pilsensee gefahren. Denn die dort beheimateten Hechendorfer lagen in Lauerstellung, hatten nur ein Spiel mehr als Dachau verloren.
Doch eine konzentrierte Vorstellung der Dachauer insbesondere in der Verteidigung stellte früh die Weichen auf einen klaren Sieg.

1865: Thorben Rybarczik 18, Benni Gawelek 14 (2), Sebastian Lange 10, Serkan Camdal 9, Tony Kreitmeier 8 (2), Manu Fischer 7, Daniel Bekel 4, Karol Firek 2, Julius Ness und Peter Schwind

Dachau Spurs U18 2016/2017

Dritter Sieg in Folge für die U18

Mit dem dritten Sieg in Folge haben sich die U18-Korbjäger in der starken oberbayerischen Bezirksoberliga in der Tabelle weiter verbessert und können in der Abschlusstabelle sogar noch den zweiten Tabellenplatz erreichen, der zur Teilnahme an weiterführenden Meisterschaften berechtigen würde. Die Mannschaft von Coach Caleb Willis gewann gegen den TSV Vaterstetten sicher mit 81:70 (18:13/40:36/63:49).
Als Tabellenvierter sind die 65er nun eines von vier Teams, das um die Platze zwei bis fünf spielt.


1865: Sebi Wolf 26, Niklas Schleich 13, Erik Wester 11 (3), Thibaut Munier 10 (2), Alex Frey 7 (1), Simon Zahlaus 5 (1), Paul Bruch 5 (1), Adrian Feuchter 4.