Newsletter 18/2017


Hohe Hürden für die Spurs

Die Aufgaben für die Dachau Spurs werden nicht leichter. Nach dem Derbysieg bei DJK SB München erwarten die 1865-Basketballer in der 2. Regionalliga am Samstag, 4. März (19 Uhr, Jahnhalle), den Tabellenfünften HSB Landsberg.

Der Tabellensechste ist eine harte Nuss, liegt mit zehn Siegen bei sieben Niederlagen auf Rang fünf und hat nur ein Spiel mehr verloren als Gegner Spurs (3./11:6). Schon im Hinspiel hatte es in Landsberg ein beinahe episches Match gegeben, als die Spurs in einer hochklassigen Partie die Punkte beim 78:75 entführten. Landsbergs Trainer Roman Gese war dermaßen beeindruckt von der Leistung der 1865er, das er sich zu der Behauptung verstieg, das sei ja auch kein Wunder angesichts einer Handvoll bezahlter Spieler auf Dachauer Seite...

Die Dachauer "Profis" sind davon allerdings derzeit weit entfernt, mit viel Kampfgeist und etwas Glück entschieden sie die beiden jüngsten Spiele bei DJK und gegen Gröbenzell jeweils mit der letzten Aktion des Spiels, bezeichnenderweise jeweils in der Verteidigung. Personell angeschlagen und dezimiert, wechseln Licht und Schatten gerade in der Rückrunde bei den Dachauer Korbjägern in munterer Folge. "Kämpferisch kann man gar nichts sagen, da sind wir top", sagt 1865-Coach Werner Mühling. "Aber wir leisten uns halt immer wieder blöde Fehler, machen uns selbst das Leben schwer."

Wenn die Spurs an den letzten fünf Spieltagen den dritten Tabellenrang verteidigen wollen, müssen sie im Übrigen nicht nur gegen die Lechstädter punkten, sondern in der Folge auch in Leitershofen (4.) und gegen München Basket (2.). Erst danach werden die Aufgaben leichter bei Schlusslicht Ingolstadt und gegen Passau.

 

(Torge Wester)