Spurs gegen München Basket

Die Voraussetzungen sind nicht optimal für die Dachau Spurs, die am Samstag, 7. April, ihr letztes Heimspiel der Saison in der 2.Regionalliga bestreiten. Die 1865-Basketballer erwarten um 19 Uhr in der Jahnhalle den Tabellenvierten München Basket.

Der Termin am Ende der Osterferien ist das Problem. Training war nur stark eingeschränkt möglich, weil sich eine Reihe von Spielern in Urlaub befand. Auch Trainer Werner Mühling kommt erst am kommenden Montag von einer Reise zurück, die sich nicht aufschieben ließ. Das stand schon länger fest, deshalb und auch weil zwischen dem letzten und dem aktuellen Spiel drei Wochen liegen, haben Mühling und die Abteilungsleitung lange Zeit - vergeblich - versucht, das Heimspiel gegen München Basket auf einen Termin unter der Woche vor den Osterferien zu verlegen.

Spurs-Interimstrainer Torge Wester muss am Samstag versuchen, das Beste daraus zu machen. Weder in den vergangenen zwei Wochen im Training noch beim letzten Heimspiel der Saison standen und stehen ihm alle Akteure zur Verfügung. "So fehlt uns zum Beispiel unser bester und vielseitigster Verteidiger Johannes Schwarz," weiß er. "Wir werden jedenfalls viel wechseln müssen, auch um den Rückstand im Fitnessbereich auszugleichen." Für beide Teams geht es um die "Goldene Ananas", die Spurs sind Sechster (10:10), München Basket liegt auf dem vierten Tabellenplatz (13:7). Die Hauptstädter sind die Mannschaft der Rückrunde, feierten zuletzt vier Siege in Folge, verloren davor nur gegen die inzwischen als Meister feststehenden Fireballs aus Bad Aibling - nach Verlängerung!

Die große Stärke von München Basket ist die Verteidigung, gleichzeitig ist sie in der Offensive sehr schwer auszurechnen, weil elf Spieler im Schnitt zwischen 5 und 14 Punkten erzielen. Im Hinspiel hatten die Spurs eine Sahnetag erwischt, gewannen 81:67 in der altehrwürdigen Halle an der Dachauer Straße. Das zu wiederholen, "wäre ein Kunststück und klappt nur, wenn jeder an seine Grenzen geht", glaubt Wester.