Spurs mit dem erstem Sieg

 

Dachau Spurs

Spurs holen sich den ersten Sieg Die Spurs zeigten sich gegenüber der Auftaktniederlage stark verbessert – und den Fans streckenweise höchst unterhaltsamen Tempo-Basketball. Sie holten beim 82:75 (44:37) gegen den TSV Weilheim den ersten Saisonsieg.

Die rund 150 Zuschauer sahen in der Jahnhalle ein höchst unterhaltendes Basketballspiel. Ein Regisseur hätte keine bessere Handlung für ein Filmdrehbuch schreiben können, die dem Muster folgte: Favorit setzt sich ab, Außenseiter kämpft sich wieder heran. Diese Abfolge gab es zwei Mal in diesem Spiel. Zuerst mit einem 11:2-Lauf der Spurs im zweiten Viertel, als die Gäste den Rückstand (23:36) mit einem 14:5-Zwischenspurt konterten und zur Pause wieder in Schlagweite lagen (37:44). Und dann, als sich die Spurs gleich zu Wiederbeginn erneut, diesmal auf 19 Zähler, absetzten (60:41/23.). Diesmal kam der Endspurt der Weilheimer aber zu spät, blieb der Vorsprung der Spurs bis in die Schlussminute stets zweistellig. Die Weilheimer betrieben so lediglich noch Ergebniskosmetik.

Er blitzte immer wieder auf, der vergangene Saison gleichermaßen spektakuläre wie erfolgreiche Tempo-Basketball der Dachau Spurs. Mit zupackender, lauffreudiger Verteidigung zwangen die 65er ihre Gegenüber zu Ballverlusten oder schlecht vorbereiteten Wurfversuchen – und dann ging oft die Post ab, wurde rasend schnell auf Schnellangriff umgeschaltet. Drei, vier Pässe – und ein Dachauer tauchte frei unter dem Korb auf. Die Weilheimer wurden streckenweise schwindlig gespielt, und wenn die 1865-Korbjäger auch noch den einen oder anderen Wurf aus der Distanz getroffen hätten, wäre es richtig deutlich geworden an diesem Abend.

Die Weilheimer steckten allerdings nie auf, gaben keinen Ball verloren, erkämpften sich insbesondere viele offensive Abpraller, arbeiteten sich oft regelrecht bis zum Korb vor, wo sie von den Spurs immer wieder mit Fouls gestoppt wurden: 29 Freiwürfe erarbeiteten sie sich, von denen allerdings nur 12 ihr Ziel fanden – das bedeutet eine 41-prozentige Quote. Da machen sich die 64 Prozent der Spurs schon besser aus, allerdings bekamen sie von den Unparteiischen lediglich 11 Freiwürfe zugesprochen. Unter dem Strich hatten die Spurs Weilheim sicher im Griff.

"Am Ende haben wir noch mal rotiert, und dadurch wurde es knapper. Aber der Sieg war nie gefährdet", freute sich Spurs-Coach Jurakic – und auf der Tribüne neben TSV-Chef Wolfgang Moll unter anderem Spurs-Legende Omari Knox mit Gattin. Es war ein kurzweiliges Spiel.

Dachau Spurs – TSV Weilheim 82:75 (21:16/44:37/68:56)

Spurs: Corni Glück 15 (1), Matheus Holderer de Vasconcelos 11, Manu Prediger 10, Bojan Stojanovic 10, Akin Arpac 8, Sebastian Wolf 8, Tim Samanski 8 (2), Tilman Bondzio 4, Thibaut Munier 3 (1), Sam Scheurich 2, Tassilo Matthes.

Weitere Spiele am Wochenende:

Herren II - Peißenberg 92:80

U12-1 - Fürstenfeldbruck 99:37

MTV München -- U18m 78:57