Spurs machen ihren Coach glücklich

 

Dachau Spurs

Die Leistungskurve der Spurs zeigt weiter nach oben: Se feierten mit einem 79:72 (45:32) beim TV 1847 Augsburg den zweiten Sieg in Folge in der 2. Regionalliga.

In Augsburg ist für Igor Jurakic ein Traum in Erfüllung gegangen. Denn welcher Coach träumt nicht davon, dass sein Team das im Training Geübte im Spiel in die Tat umsetzt? Während der vergangenen Woche war der Fokus im Training in der Jahnhalle ganz klar auf Verteidigung gelegt worden. Und wie die Dachauer Korbverhinderer in Augsburg der gegnerischen Offensive dann den Zahn zogen, „das macht mich fast sprachlos“, sagt Jurakic. „Das war zumindest drei Viertel lang das Beste in der Verteidigung, das ich von dieser Truppe bisher gesehen habe!“

Die 1865er bearbeiteten die Schwaben mit einer Leidenschaft, die Jurakic an der Seitenlinie ungeahnte Glücksgefühle bescherte: „Man hat allen richtig angesehen, dass sie die Leute stoppen wollten.“

Ein Sonderlob heimste Manu Prediger vom Spurs-Coach ein. Prediger habe den zuletzt überragenden Innenspieler der Schwaben, Sebastian Woelke, „kaputtverteidigt“! Erst kurz vor der Halbzeit gelang Woelki der erste Punkt in diesem Spiel – von der Freiwurflinie. Am Ende kam der sonstige Topscorer des TV auf gerade mal sechs Zähler. „Der hat in der zweiten Hälfte den Ball immer gleich weitergepasst, war völlig platt.“

Doch nicht nur vor dem eigenen Korb, sondern auch vor dem gegnerischen hatten die Dachauer einen sehr guten Tag erwischt. Die großen Rückraumspieler Corni Glück und Steffen Haberland waren von Augsburg nie in den Griff zu kriegen, erzielten zusammen 40, also mehr als die Hälfte der Spurs-Punkte.

Im Laufe des Spiels setzten sich die Gäste so immer weiter ab, zeitweise betrug der Vorsprung im dritten Viertel 20 Punkte. Angefeuert von frenetischen Fans in einer relativ engen Vereinshalle, kämpften sich die Hausherrn im Schlussabschnitt noch einmal etwas heran. Begünstigt wurde die kleine Aufholjagd zum einen von einer an diesem Abend miserablen Freiwurfquote der 65er – von 35 Versuchen an der Linie fanden nur 20 ihr Ziel, das entspricht einer 57-prozentigen Trefferquote.

Unter dem Strich gelang Augsburg aber nicht mehr, als das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten. Der Auswärtssieg der Spurs geriet nicht mehr in Gefahr.

TV Augsburg - Dachau Spurs 72:79 (16:21/32:45/48:66)

Corni Glück 21 (2), Steffen Haberland 19 (3), Manu Prediger 8 (1), Sebastian Wolf 8, Bojan Stojanovic 6, Matheus Holderer de Vasconcelos 6, Thibaut Munier 4, Tilman Bondzio 3 (1), Sam Scheurich 3, Tassilo Matthes 1, Akin Arpac, Tim Samanski.

Weitere Ergebnisse vom Wochenende

Milbertshofen - 2. Herren 46:80

Damen - Landshut 51:41

Ackermannbogen - U12-1  38:91

U16 - Vierkirchen 88:96 n.V.