Neues aus der 2. Regionalliga
Dachau Spurs

Nachdem jetzt die letzten Fristen abgelaufen sind, die einige Clubs noch dazu nutzten, ihre Teams zurückzuziehen, steht jetzt die Zusammensetzung der Regionalligen für die neue Basketballsaison fest. Überraschend haben in den vergangenen Tagen gleich drei Teams auf ihr Teilnahmerecht in der 1. Regionalliga verzichtet und damit die Ligenzusammenstellung noch einmal kräftig durcheinandergewirbelt.
Nach dem Abstieg aus der Pro B verzichteten sowohl der USC Leipzig als auch der TSV Nördlingen auf die 1. Regionalliga und entschlossen sich, stattdessen in der 2. Regionalliga einen Neuaufbau zu starten. Die große Überraschung war allerdings der Rückzug der Bad Aibling Fireballs. Die Mannschaft hatte als ungeschlagener Aufsteiger auch in der abgelaufenen Saison für Furore gesorgt, in der 1. Regionalliga lange ganz oben mitgespielt und war am Ende starker Vierter geworden. Schon nach der Meisterschaft in der Saison davor hatte es allerdings Gerüchte über finanzielle Sorgen gegeben, nachdem ja die Aiblinger Damen in die 1. Bundesliga aufgestiegen waren und ihrerseits ebenfalls den Etat hatten erhöhen müssen.
Jetzt zogen die Aiblinger Herren also die Reißleine und kehren zurück in die 2. Regionalliga Süd. Bad Aibling ist damit der einzige Absteiger in der Liga, einziger Aufsteiger ist die dritte (!) Mannschaft des FC Bayern München. Daneben treffen die Dachau Spurs wieder auf DJK SB München, MIL Baskets Milbertshofen, München Basket, Green Devils Schrobenhausen, HSB Landsberg, Slama Jama Gröbenzell, TSV Jahn Freising, TV Passau und BG Leitershofen/Stadtbergen II.
Nördlingen und Leipzig wurden derweil in die 2. Regionalliga Nord eingegliedert. Das gleiche Schicksal traf den starken Meister der Bayernliga Mitte, den TSV Wolnzach, der nun Reisen nach Bamberg, Bayreuth und Würzburg, aber auch nach Erfurt, Leipzig, Chemnitz und Dresden vor der Brust hat.
"Da haben wir im Vergleich mit Passau nur eine einzige längere Auswärtsfahrt", ist 1865-Dachau-Abteilungsleiter Torge Wester froh. Zusammen mit Coach Werner Mühling bastelt er derzeit am Kader für die nächste Saison. Das Team wird erneut mit Jugendspielern aus dem eigenen Nachwuchsprogramm verjüngt. Denn die Prämisse ist unverändert, dass die Mannschaft überwiegend mit Dachauern besetzt werden soll – und die Platzierung in der Tabelle im Zweifel nicht die oberste Priorität hat.

(Torge Wester)