Saisonvorschau / Auftaktspiel in Milbertshofen
Dachau Spurs

Mit dieser Mannschaft können wir auf jeden Fall in der 2. Regionalliga ein Wörtchen mitreden", freut sich der Coach der Dachau Spurs, Werner Mühling, "wenn wir von Verletzungen weitgehend verschont bleiben".

Der heuer große 16-Mann-Kader der 65er besteht aus einer Mischung mit vielen jungen Eigengewächsen und erfahrenen Recken. Allein fünf 17-Jährige sind darunter, insgesamt sind neun Akteure 21 Jahre oder jünger – allesamt Youngsters aus dem eigenen Nachwuchsbereich.

Die jungen "Wilden" sind also in der Überzahl, da kann dann auch Kapitän Sebastian Hufgard mit seinen 34 Jahren nichts daran ändern, dass die Mannschaft einen Altersdurchschnitt von 22,5 Jahren aufweist. Co-Käpt'n und Vertreter der Jugend ist der 21-jährige Corni Glück.

Die Jüngsten der Mannschaft sind die 17-jährigen Thibaut Munier, Paul Bruch, Sebastian Wolf, Julius Glück und Erik Wester. Die drei Erstgenannten sind ebenso neu im Regionalliga-Kader wie Sebastian Lange (19). Alle Youngsters spielen auch noch in der zweiten Herrenmannschaft, die in die Bezirksliga aufgestiegen ist, bzw. in der U18 (Bezirksoberliga). Dem Team erhalten geblieben sind Karol Firek, Flo Widmann, Tassilo Matthes, Corni Glück, Steffen Haberland, Akin Arpac und Sebastian Hufgard.

Nicht mehr dabei sind Johannes Schwarz (Karriereende), Thomas Pieciak (München Basket), Caleb Willis (unbekannt) sowie Manu Prediger (ein Jahr USA-Afenthalt). Deshalb ist Trainer Werner Mühling froh über die drei "echten" Neuzugänge, die allesamt viel Basketball-Erfahrung aufweisen:

Matheus Holderer de Vasoncelos stammt aus Sao Paolo. Der 25-jährige Brasilianer ist im März zusammen mit seiner deutschstämmigen Gattin nach Fürstenfeldbruck gezogen, hat in seiner Heimat hochklassig gespielt. Der vielseitig auf den Positionen 1 bis 4 einsetzbare Forward war in den Vorbereitungsspielen schon Dreh- und Angelpunkt in seinem neuen Team.

Eine Verstärkung ist auch Qendrim Hajdaraj. Der 27-jährige Slowene lebt seit zwei Jahren in Deutschland, hat zuletzt in Oberhaching (1. und 2. Mannschaft) gespielt. Dass der 1,98-Meter-Mann jetzt für die 1865er aufläuft, ist auch dem Umstand geschuldet, dass er in Dachau arbeitet und in der Großen Kreisstadt sesshaft werden möchte. Nach dem Karriere-Ende von Johannes Schwarz ist Hajdaraj die dringend benötigte korbnahe Verstärkung. Auch er hat in den Vorbereitungsspielen absolut überzeugt.

Niemanden überzeugen musste indes Igor Jurakic. Als Spieler in Landshut, Vilsbiburg und bei DJK SB München hat der 30-Jährige nicht wenige gute Spiele gegen Dachau gemacht, sowohl in 1. als auch 2. Regionalliga.

Auftakt ist am Samstag, 30.9., um 19.45 Uhr mit dem Derby bei den MIL Baskets. Das erste Heimspiel folgt am Samstag, 7. Oktober, 19 Uhr gegen Slama Jama Gröbenzell.

(Torge Wester)