Herren I in Wolnzach

 

Dachau Spurs

Sie laufen bereits die zweite Saison in der 2. Regionalliga auf, und doch spielen sie dort zum erstenmal gegen die Dachau Spurs. Die Basketballer des TSV Wolnzach waren nach dem Aufstieg aus der Bayernliga zunächst in die Nord-Gruppe der zweigeteilten 2. Regionalliga eingeteilt worden. Doch mit der Eingliederung der Auf- und Absteiger durften die Hallertauer die ungeliebte Nord-Gruppe mit Fahrten nach Dresden, Leipzig oder Chemnitz den Rücken kehren. Am morgigen Samstag, 13. Oktober, empfangen die Wolnzacher deshalb in der 2. Regionalliga Süd zum erstenmal die Korbjäger des TSV 1865 Dachau (19 Uhr, Hallertaugymnasium am Sportweg 10).

Es war ein hartes Jahr für Wolnzach, ja, die Verantwortlichen sprechen gar von einer „Zerreißprobe“. Doch die Mannschaft von Trainer Mike Urban ging als Achtplatzierter der Nord-Gruppe gestählt aus dieser Bewährungsprobe hervor. Der Beleg: In die neue Spielzeit sind sie gleich einmal mit überzeugenden Siegen gegen Freising (72:64) und DJK SB München (76:62) in die Süd-Gruppe gestartet.

„Wolnzach ist besonders unter dem Korb eine Macht“, weiß Spurs-Coach Igor Jurakic. Mit den Zwei-Meter-Leuten Valerian Zenk und Peter Maischak haben sie zwei kampferprobte Power Forwards, die lange Zeit in anderen Vereinen höherklassig (Pro A, 1. Regionalliga) gespielt haben. Das wird also ein hartes Stück Arbeit für Johannes Schwarz, Sebastian Wolf und Kollegen.

Die Spurs hatten in dieser Trainingswoche die ärgerliche Niederlage in der Extra-Spielzeit gegen München Basket aufzuarbeiten. Da hatten Corni Glück und Co. das ganze Spiel geführt, nur um dann in der Verlängerung gegen München Basket noch zu verlieren. Die Stimmung sank zwar nicht in den Keller, doch hörte man viele selbstkritische Stimmen. „Das wiederum ist gut und natürlich besser, als untereinander zu schimpfen“, sagt Igor Jurakic. „Mit Selbstkritik kann man sich schließlich verbessern.“

Jurakic freute sich also über die Reaktion der Mannschaft, die in „ein sehr konzentriertes Training“ mündete: „Man hat den Leuten angesehen, dass sie auf Wiedergutmachungskurs sind.“

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Sebastian Hufgard. Der Kapitän war unter der Woche krank und konnte nicht trainieren. Dafür könnte Ole Fischer zu seinem ersten Einsatz kommen. Bei ihm fehlt allerdings noch die Freigabe seines alten Vereins, München Basket. Das könnte knapp werden.

 

Heimspiele der 1865-Basketballteams am Wochenende:

Samstag

13.30 Uhr U12-1 - MTSV Schwabing

16.15 Uhr Herren 3 - Puchheim

Sonntag

13.45 Uhr U18m - München Basket

16.15 Uhr Herren 2 - Geretsried