Spurs: Schwerer Gang in Wolnzach

 

Dachau Spurs

"In Wolnzach zu spielen, ist immer eines der Highlights in der Saison", betont Martin Wimmer, der Co-Trainer der Dachau Spurs. "Die Fans sind basketballbegeistert und treiben ihre Mannschaft zuhause zu Höchstleistungen."

Am Sonntag, 17. November, dürfen die 1865-Basketballer wieder in die Atmosphäre des Hallertau-Gymnasiums eintauchen (16 Uhr, Sportweg 10). Dass die Wolnzacher mit 3:3 Siegen in diese Saison gestartet sind und sich damit im Mittelfeld der 2. Regionalliga wiederfinden, hat die Experten überrascht. Denn die Mannschaft, die in der vergangenen Saison stets im oberen Drittel der Tabelle angesiedelt war, hatte im Sommer keine nennenswerten Abgänge zu verzeichnen; es ist eine junge, eingespielte Truppe mit zwei Routiniers auf den großen Positionen, und auch der Trainer ist mit Mike Urban seit vielen Jahre der gleiche. Doch die Hallertauer zeigten bisher zwei Gesichter: Auswärts war der Wurm drin, verlor man zuletzt dreimal in Folge, nachdem man zum Saisonauftakt alle drei Heimspiele nacheinander – der Spielplan wollte es so – gewonnen hatte. Wichtig für die jungen Wolnzacher Talente war in den vergangenen Jahren der Einsatz der beiden langen Routiniers Peter Maischak und Valerian Zenk.

Für die Dachau Spurs ist das Spiel in Wolnzach so etwas wie der Auftakt zu den Wochen der Wahrheit. Denn mit fünf Siegen aus sechs Spielen stehen die Dachauer Korbjäger zwar glänzend da, sie stehen mit Unterhaching punktgleich an der Spitze, doch die 65-Basketballer haben halt bisher nur gegen Mannschaften gespielt, die einen negativen Sieg-Niederlage-Quotienten haben. "Jetzt kommen die dicken Brocken nacheinander", weiß Martin Wimmer. Nach Wolnzach folgen München-Basket (4.), DJK SB München (3.) und Spitzenreiter Unterhaching – bis auf das Spiel gegen München-Basket ist alles auswärts. Erst dann wird sich zeigen, ob die Spurs heuer das Zeug dazu haben, sich ganz vorne festzusetzen.