2 x gegen FC Bayern

 

Dachau Spurs

Mit dem derzeit vielleicht erfolgreichsten deutschen Basketballverein bekommen es die Dachauer Korbjäger am kommenden Wochenende zu tun: dem FC Bayern München. In der 2. Regionalliga Süd treten die Dachau Spurs am morgigen Samstag, 17. November, um 15 Uhr im neuen Nachwuchsleistungszentrum der Bayern an der Ingolstädter Straße 272 an. Dort werden sie von der 3. Mannschaft des FCB erwartet. Und wie es der Zufall will, empfängt die Spurs-Reserve einen Tag später in der Bezirksliga die 4. Mannschaft des FC Bayern (Sonntag 16.15 Uhr, Jahnhalle).

In beiden Fällen sind die Dachauer Basketballer der Außenseiter. Das gilt aber nahezu für alle Teams in Deutschland, die gegen den Münchner Erfolgsclub antreten. In der ersten Liga, der BBL, sind die Bayern sowieso das Maß der Dinge, sind die einzig noch ungeschlagene Team. In der ebenfalls professionellen ProB, wo die zweite Bayernmannschaft aufläuft, steht derzeit ein 5. Tabellenplatz zu Buche.

In der 2. Regionalliga Süd ist der FCB ebenfalls das Maß der Dinge, ist nach sechs Spieltagen nicht nur ungeschlagen, sondern hat alle Spiele auch haushoch gewonnen. Vergangene Woche wurde beispielsweise Nördlingen-Bezwinger DJK SB München mit 98:61 in eigener Halle regelrecht deklassiert.

Vergangene Saison waren die Bayern denkbar knapp an Meisterschaft und Aufstieg vorbeigeschrammt, die Experten gehen davon aus, dass der Bayern III es heuer ungefährdet schaffen wird.

Keine leichte Aufgabe also für die Spurs, die noch dazu mit der Bürde einer reichlich missglückten Generalprobe in dieses Match gehen. Denn bei der Heimniederlage vergangenen Samstag gegen Leitershofen und zuvor in Nördlingen boten die 1865er zwei ihrer schlechtesten Saisonleistungen. „Wir sind natürlich Außenseiter gegen die Bayern, allerdings bin ich mir sicher, dass wir deutlich besser spielen werden als zuletzt“, glaubt Spurs-Trainer Igor Jurakic an eine Steigerung seiner Truppe.

Außenseiter ist auch die 2. Herrenmannschaft des TSV 1865 Dachau beim sonntäglichen Heimspiel gegen die „Vierte“ von Bayern. Zwar sind die Münchner Aufsteiger, „drohen“ aber bei derzeit erst einer Niederlage mit dem Durchmarsch in die Bezirksoberliga.