Vor der Pause gegen Passau

 

Dachau Spurs

Vor der Pause gegen Passau Bevor die Dachau Spurs in die vierwöchige Weihnachtspause gehen dürfen, gilt es noch, eine Pflichtaufgabe zu lösen: Am Samstag, 14. Dezember, erwarten die Basketballer des TSV Dachau 1865 die Kollegen des TV Passau 1862.

Das Spitzenspiel am vergangenen Samstag in Unterhaching war die Kür. Eine Kür, die verloren gegangen ist. Jetzt kommt wieder die Pflicht. Treibt Spurs-Coach Igor Jurakic da nicht die Sorge um, seine Mannschaft könnte unbewusst vom Gas gehen oder gar ein bisschen Spuren von Frustration gegen die Passauer zeigen? "Nein, gar nicht!" ist sich der 32-Jährige sicher. "Die Stimmung ist trotz der Niederlage in der Mannschaft gut, und wir freuen uns auf das Spiel gegen Passau!"

Nach der phänomenalen Serie von acht Siegen in Folge sei das Team keineswegs abgehoben sondern vielmehr auf dem Boden geblieben: "Wir wissen, dass wir eine der besseren Mannschaften in der Liga sind, aber keine Überflieger", erklärt der Trainer. Eine ganze Reihe von Siegen sei umkämpft gewesen, das zeige die Ausgeglichenheit der 2. Regionalliga. Mit Passau kommt nun ein ausgesprochen kampfstarkes Team in die Große Kreisstadt, der Typus, mit dem die Spurs auch heuer so ihre Schwierigkeiten hatte. Man erinnere sich an hart umkämpfte Spiele gegen Leitershofen, Milbertshofen oder Neumarkt - alles Teams, die über den Kampf ins Spiel finden. Angeführt von Centerspieler Alexander Herbort und Spielmacher Lion Gorgas haben die White Wolves aus Passau bislang fünf ihrer zehn Matches für sich entschieden und stehen damit auf dem sechsten Tabellenplatz.

Die 1865-Basketballer gehen personell geschwächt in dieses Match. Denn beide etatmäßigen Spielmacher fehlen dem Team: Sam Scheurich weilt derzeit in den USA, Toni Rados ist auf Heimaturlaub in Kroatien. Coach Igor Jurakic muss also ohne einen "echten" Aufbauspieler planen, "aber das werden wir mit einer neuen Aufgabenverteilung innerhalb der Mannschaft schon hinbekommen", ist er optimistisch.